Aktuelles

Tätigkeitsbericht 2020

 

Medienmitteilung: Forschungsnetzwerk zur Rettung des schweizerischen Rübenanbaus

 

 

Cercospora-Blattflecken

Hitze und Feuchtigkeit fördert das Auftreten von Cercospora-Blattflecken. Sobald überwinterte Sporen von Wind und Wasser verbreitet werden, finden erste Infektionen statt. Die ersten Flecken treten immer dort zuerst auf, wo ein Feld an eine Nachbarparzelle angrenzt, auf welcher im Vorjahr Rüben angebaut worden sind. Von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit  im Feldinnern (Flecken werden sichtbar), vergehen nochmals mindestens 10 Tage. Sobald die Bekämpfungsschwelle von 1-2 Pflanzen/Are mit sichtbaren Flecken erreicht ist, soll ein  bewilligtes Fungizid mit 300-400 l/ha Wasser gespritzt werden. Am wenigsten anfällig ist die Sorte Smart Belamia KWS (cercosporatolerant), auf dieser Sorte breitet sich der Cercosporapilz deutlich langsamer aus. Bei den Klassik-Sorten sind Novalina KWS und Tesla von Strube etwas weniger anfällig. Die Felder sollten nach dem Aufruf in der BetaSwiss APP (Karte mit den überwachten Standorten) konsequent auf Befall kontrolliert werden. Das gilt insbesondere für die anfälligeren Sorten.

 

Hagelschlag

Nach Gewittern mit Hagelschlag kann man nichts spritzen oder düngen was den geschädigten Blättern helfen würde. Die Rübe wächst den Blattverlust von selber wieder aus. Dabei rufen Pseudomonas-Bakterien nach Hagel oder starken Gewitterregen, Verfärbungen auf verletzten Rübenblättern hervor. Dagegen muss nichts unternommen werden. Die schokoladebraunen, unförmigen Flecken verwachsen sich von selber wieder. Eine Fungizidbehandlung ist wirkungslos gegen Bakterien-Flecken!

 

Aufkalken mit Ricokalk

Das ist wichtig für Böden mit pH-Werten unter 7.0 und überall dort wo der Kalk nachweislich fehlt. Damit pH-Werte ansteigen können braucht es 8-12 t/ha Ricokalk aus der Zuckerfabrik. Profitieren sie jetzt davon, dass Kalk in beiden Werken auch in den Sommermonaten jederzeit vorhanden ist. Bestellungen können sie tätigen unter: https://www.ricoter.ch/de/ricokalk/

 

Der Rübenpflanzer II / 2021

Sonderbeilage Pflanzenschutz 2021

Zuckerrüben - Sortenversuche Schweiz 2020

 

 

Schweizer Zuckerrübenpflanzer fordern Gleichbehandlung

 

 

 

App Betaswiss

Die Schweizer Zucker AG, der Schweizerische Verband der Zuckerrübenpflanzer und die Fachstelle für Zuckerrübenbau haben kürzlich eine App für Zuckerrübenpflanzer lanciert. Es ist auf den üblichen Download-Plattformen unter dem Namen "Betaswiss" zu finden und kann mit Ihren Zugangscodes von Ihrem Pflanzerkonto aus aufgerufen werden. Die Fachstelle stellt Ihnen aktuelle Informationen "in Echtzeit" zur Verfügung. Es ist uns eine Freude, dieses neue Kommunikationsmittel zu nutzen.

 

 

Schweizer Zucker ist gesucht - ein Kurzfilm des Schweizerischen Verbandes der Zuckerrübenpflanzer

 

 

Streifenversuche:

- Bargen: 47.041332 / 7.257232

 

IP-Suisse:

- Oberembrach 47 29 30 N / 08 39 15 E

- Gächlingen 47 42 01 N / 08 30 19 E

- Basadingen 47 40 01 N / 08 44 26 E

 

Bio:

- Mönchaltdorf 47 19 23 N / 08 44 00 E

- Etzwilen 47 39 32 N / 08 48 46 E