
Auf älteren Blättern entsteht auf der Blattspreite ein Netz feiner Risse. Die Blätter werden spröde, matt und später gelb bis bräunlich. Auf der Innenseite der Blattstiele bilden sich Risse, die verkorken und schwarz werden. Die Herzblätter welken, werden schwarz und sterben ab. Die trockene Fäule breitet sich von den Herzblättern über den Rübenkopf ins Innere aus.
Bor kann aufgrund von Trockenheit oder zu hohen Boden-pH-Werten immobil werden. In diesen Fällen ist die Rübenpflanze nicht mehr in der Lage genügend Bor aufzunehmen, wodurch Mangelsymptome an der Pflanze entstehen können, obwohl Bor im ausreichenden Masse im Boden vorhanden wäre.
Um einen Bormangel an der Pflanze vorzubeugen, besteht die Möglichkeit einer Blattdüngung mit wasserlöslichem Bordünger. Dadurch lassen sich sowohl effektive Bormängel wie auch durch die Bodenbedingung verursachten Mangelerscheinungen bekämpfen. Die Applikation sollte dabei auf genügend Blattmasse, idealerweise vor Reihenschluss, erfolgen. Die Blattdünger sind verträglich mit Herbiziden und Insektiziden, wodurch bei kombinierter Applikation Überfahrten gespart werden können.
