Rübenrüssler

Klick hier: Merkblatt Rübenrüssler

Schadbild

Der Schädling fliegt im Frühjahr meistens um den Monat Mai in die Zuckerrübenparzellen ein, paart sich, und legt seine Eier in die Blattstängel der Rübenpflanzen ab. Aus diesen Eiern schlüpfen anschliessend Larven, welche sich innerhalb des Blattstängels abwärts Richtung Rübenkopf hindurchfressen. Bei Sommertrockenheit werden die Larven aus der Blattstängelnahrung nicht mehr satt und bohren sich tiefer bis in den Rübenkopf hinein. Der Frassschaden der Larven kann dabei zwar vernachlässigt werden, nicht jedoch die damit verbundenen möglichen sekundären Pilzinfektionen, welche sich aufgrund der Bohrgänge Eintritt in den Rübenkörper verschaffen und so Fäulnis verursachen können. Bei starkem Befall kann das betroffene Blattwerk absterben.

Vorbeugung

Bei feuchter Witterung wird der Rübenrüssler immobil. Zudem ist das Blattwerk der Rüben bei ausreichenden Niederschlägen meistens nahrhaft genug, damit die Larven sich bereits im Stängelverpuppen und wieder ausfliegen, bevor sie sich in den Rübenkopf gefressen haben. Das Blattwerk kann je nach Zuckerrübensorte variieren, weshalb auch ein gewisser Sorteneffekt bzgl. Rübenrüssler nachweisbar ist.

Bekämpfung

Eine reguläre Insektizidbekämpfung ist in den Zuckerrüben nicht erlaubt. Die Rübenpflanzer werden frühzeitig von der Fachstelle per BetaSwiss-App über mögliche, per Notfallzulassung bewilligte Pflanzenschutzbehandlungen in Kenntnis gesetzt.

Schaden der Rübenrüssler-Larve