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Nährstoffmangel
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Närstoffmangel Schädlinge Krankheiten Unkraut
 

Magnesium
Mangan
Bor

     


Nährstoffmangel

 

Magnesium-Mangel

Magnesium-Mangel

Schadbild: Auf älteren Blättern treten zwischen den Blattadern Vergilbungszonen auf. Die Ausbreitung beginnt von der Spitze und erfasst später das ganze Blatt. Deutliche Abgrenzung zu den noch grünen Blattadern. Das Gewebe ist verdickt und leicht brüchig. Häufig befallen Alternaria und andere Schächepilze die Vergilbungszone.

 

Auftreten:  Ab ca. 8-Blattstadium bis zur Ernte. Ein Mg-Mangel ist am ehesten auf sauren und humusarmen Böden zu erwarten. Risikostandorte sind aber auch Böden mit geringer Mg- und hoher Ca- oder K-Versorgung!

Bekämpfung: Eine Blattdüngung mit Mg-Sulfat (bis 20 kg/ha Bittersalz) im Jugendstadium ist bei sichtbarem Mangel empfehlenswert, später nicht mehr. Wirtschaftliche Schäden sind geringer als bei Bormangel, da Mg in der Pflanze umgelagert werden kann.

Vorbeugen: Mg-Düngung über den Boden. Vorsicht bei hohen K- und Ca-Gaben ohne Mg!

Verwechslungsmöglichkeiten: viröse Vergilbung

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Mangan-Mangel

Mangan-Mangel

Schadbild: Auf älteren Blättern treten kleine aufgehellte, eingesunkene Flecken auf, die später zusammenlaufen und ein braun nekrotisiertes Blatt hinterlassen. Die Ausbreitung beginnt von der Spitze und erfasst später das ganze Blatt. Befallene Pflanzen zeigen einen aufrechteren Wuchs und die Blätter beginnen sich zu rollen. Die Blattadern bleiben länger grün.

 

Auftreten: Ab ca. 4-Blattstadium bis in den Sommer. Ein Mn-Mangel ist am ehesten auf leichten, humusreichen Böden zu erwarten. Risikostandorte sind aber bei nass-kalter Witterung auch Mineralböden (Festlegung), Böden mit hohem pH oder nach einer Kalkung.

Bekämpfung: Eine Blattdüngung mit Mn-Sulfat (bis 10kg/ha) ist bei sichtbarem Mangel empfehlenswert. Insbesondere auf Moosböden sind mehrere Blattapplikationen einzuplanen. Wirtschaftliche Schäden sind geringer als bei Bormangel, da Mn in der Pflanze teilweise umgelagert werden kann.

Vorbeugen: Eine Vorratdüngung über den Boden löst das Problem eines allfälligen Mangels nicht.

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Bor-Mangel

Bor-Mangel

Schadbild: Auf älteren Blättern entsteht auf der Blattspreite ein Netz feiner Risse. Die Blätter werden spröde, matt und später gelb bis bräunlich.
Auf der Innenseite der Blattstiele bilden sich Risse, die verkorken und schwarz werden.
Die Herzblätter welken, werden schwarz und sterben ab. Die trockene Fäule breitet sich von den Herzblättern über den Rübenkopf ins Innere aus.

Auftreten: Ab Beginn Juli bis zur Ernte. Bormangel lässt sich meistens nicht auf einen effektiven Mangel im Boden zurückführen, sondern ist einfach nicht verfügbar! Gründe für die Festlegung können sein: Trockenheit, hoher pH über 7.5, nach Kalkung, leichte Böden, alte Naturwiesen.

Bekämpfung: Ein bereits eingetretener Mangel kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Deshalb stehen die vorbeugenden Massnahmen im Vordergrund.

Vorbeugen: Da Bor in der Pflanze nicht umgelagert werden kann, nützt ein Überangebot im Frühjahr wenig, wenn danach im Sommer z.B. Trockenheit eintritt. Eine Vorratdüngung über den Boden wirkt deshalb nicht sicher. Wir empfehlen eine Spritzung mit wasserlöslichem Bor kurz vor Reihenschluss (5-7 kg/ha Solubor).

Verwechslungsmöglichkeiten:  Rübenkopfälchen, Rübenmotte

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