Aktuelles

Offene Stellen

Berater/in Versuchsansteller/in für die Region Ostschweiz (70 - 100%)

wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Aarberg (60 - 100 %)

 

Ertragsprognosen

bestätigen den Trend zu unterdurchschnittlichen Rüben-Erträgen. Dagegen sind die Zuckergehalte, dort wo das Blattwerk intakt war, erfreulich hoch. Die Wochenberichte der Zuckerfabriken finden sie hier.

 

 

Ernte und Lagerung ab November

Ab Mitte November können nun die restlichen Rüben gerodet und für eine mehrwöchige Lagerdauer bereitgestellt werden. Weil zur Zeit die Temperaturen immer noch überdurchschnittlich hoch sind, ist das Zudecken mit Vlies erst nötig, falls starker Regen oder Frost angesagt, oder die Rüben nass und mit viel Erdanhang an die Miete gelangen. Wichtig ist es in jedem Fall, alles zu Ernten was gewachsen ist, mit möglichst wenig Wurzelbruch im Boden. Der Rübenkopf soll nur so tief wie nötig geköpft werden (5-Liber-Test), damit zumindest alle vermeidbaren Verluste in Grenzen gehalten werden können.

 

 

Welche Fäulen können auftreten?

Auch in diesem trockenen Jahr ist teilweise leichter Fäulebefall festzustellen. Glücklicherweise ist die gefürchtete  Kopfälchenfäule infolge der Trockenheit praktisch nicht aufgetreten.

 

Auf die Rhizoctonia-Wurzelfäule trifft man auf einigen Parzellen, vor allem wenn Mais oder Wiese als Vorfrucht standen.

 

Mietenfäule kann ebenfalls auftreten falls die Rüben zu lange und zu warm gelagert wurden. Deshalb gilt auch hier: möglichst kurz und kühl Lagern. Ab Mitte November verringert sich die Gefahr von Wärmestaus in der Miete deutlich. Vliesabdeckung deshalb mit Augenmass und gesundem Menschenverstand!

 

Es dürfen grundsätzlich keine durchgefaulten Rüben in die Fabrik gelangen. Für angefaulte Rüben gilt die Regel, dass maximal 10% angefaulte Rübenkörper in einer Lieferung toleriert werden.