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Rübensaat im März

Die Böden trocknen bekanntlich von oben nach unten ab und deshalb gibt die Spatenprobe den Ausschlag für oder gegen eine Aussaat. Nie vor starken Niederschlägen säen, die Böden immer mindestens zwei Tage setzen lassen, das verhindert die heikle Krustenbildung. Wichtig ist, dass die Bodenbearbeitung niemals zu tief und zu intensiv erfolgen sollte. Wer leichte Böden noch pflügen will, soll das maximal drei Tage vor der Saat tun, anschliessend rückverfestigen, eggen und sofort säen, damit der Boden nicht austrocknet. Gründüngungen und Ausfallgetreide kann man, im Falle einer Mulchsaat, bei wüchsigen Verhältnissen (15°C) mit Glyphos drei Tage vor der geplanten Saat abspritzen. Dazu soll es in der Nacht frostfrei bleiben damit die Wirkung ausreichend einsetzen kann.

 

Saattiefe und Dichte

Nach den Niederschlägen ist die Bodenfeuchte nun ausreichend. Nur flaches Arbeiten mit Eggen ermöglicht eine exakte Saat. Auf schweren Böden sät man etwas flacher und auf leichten etwas tiefer. Zwischen 2-3 cm soll das Saatgut abgelegt werden, immer auf die feuchte Schicht, damit der Wasseranschluss gewärleistet ist. Wir empfehlen Saatabstände von ca. 17 cm in Mulchsaaten, 18-20 cm bei gepflügten Böden resp. bei 45 cm Reihenabstand.