Aktuelles

Ertragsprognosen

bestätigen den Trend zu unterdurchschnittlichen Rüben-Erträgen. Dagegen sind die Zuckergehalte, dort wo das Blattwerk intakt war, erfreulich hoch. Die Wochenberichte der Zuckerfabriken finden sie hier.

 

 

Die Ernte läuft bei grosser Trockenheit

Die Kampagne begann in Aarberg am 3. Oktober 2018. In Frauenfeld wurden vorab Bio-Rüben verarbeitet, und ab dem 12. Oktober mit der konventionellen Kampagne begonnen. Die Rüben sollten höchstens eine Woche vor der geplanten Abfuhr geerntet werden. Wir empfehlen, bei hohen Temperaturen grosse Zurückhaltung beim Roden auf Vorrat. Bei warmer Witterung sollten die Rüben nicht lange gelagert werden müssen, sonst resultiert hoher Verlust an Gewicht und Zucker, im schlimmsten Fall kann am Lager Fäule entstehen. In gesunden Parzellen kann im Oktober noch etwas Zuwachs resultieren. Wichtig ist es in jedem Fall, alles zu Ernten was gewachsen ist, mit möglichst wenig Wurzelbruch im Boden. Der Rübenkopf soll nur so tief wie nötig geköpft werden (5-Liber-Test), damit zumindest alle vermeidbaren Verluste in Grenzen gehalten werden können.

 

Welche Fäulen können auftreten?

Auch in diesem Jahr ist teilweise leichter Fäulebefall festzustellen. Glücklicherweise ist die gefürchtete  Kopfälchenfäule infolge der Trockenheit praktisch nicht aufgetreten.

Auf die Rhizoctonia-Wurzelfäule trifft man auf einigen Parzellen, vor allem wenn Mais oder Wiese als Vorfrucht standen. Die späte Wurzelfäule Rhizoctonia ist unter diesem Link beschrieben:

Es dürfen grundsätzlich keine durchgefaulten Rüben in die Fabrik gelangen. Für angefaulte Rüben gilt die Regel, dass maximal 10% angefaulte Rübenkörper in einer Lieferung toleriert werden.