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Schweizer Zucker ist gesucht - ein Kurzfilm des Schweizerischen Verbandes der Zuckerrübenpflanzer

 

Cercospora-Flecken

Hitze, Gewitter und hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Auftreten von Cercospora-Blattflecken.  Sobald die Bekämpfungsschwelle von 1-2 Pflanzen/Are mit sichtbaren Flecken (ab August 2 Pflanzen mit deutlichem Befall oder auch ein kleineres Nest) erreicht ist, soll ein bewilligtes Fungizid mit 300-400 l/ha Wasser gespritzt werden. Weitere Kontrollen sind etwa drei Wochen nach der ersten Spritzung nötig. Die Reihenfolge der Fungizide soll so gewählt werden, dass höchstens noch zu Beginn ein Fungizid mit Strobilurinzusatz gespritzt wird. An Extremstandorten im Hauptgebiet wirken allerdings die Strobilurine nicht mehr, dort können reine Triazole zum Einsatz kommen. Nötig ist in jedem Fall das Beimischen 2.0 l/ha von Funguran flow (Kupfer). Am tolerantesten ist die Sorte Smart Belamia KWS (cercosporaresistent) und wird deshalb deutlich schwächer, aber nicht später befallen als die anderen Sorten.

  

 

Schosser entfernen

Bis in den Juli hinein hat man die Möglichkeit, die wenigen einzelnen Schosserrüben, welche in jedem Feld auftreten, auszureissen, den Stängel abzubrechen und auf die Rübenblätter zu legen. Spätestens ab August muss man Schosser mit "reifen" Samen (braune Verfärbung) mühsam aus den Feldern heraustragen, da sonst deren keimfähige Samen die Parzelle mit „wilden Rüben“ verseuchen können. Schosser in Smart Belamia Rüben müssen zwingend und konsequent entfernt werden. Das Versamen darf unter keinen Umständen toleriert werden.

  

 

Streifen-Sortenversuche

Es stehen mehrere Versuchsfelder mit den Sorten zur freien Besichtigung bereit:

 

Bargen BE:   Aarberg -> Siselen links Teerstrasse-> Aspi (586 069/210 9111)

Worben BE:    Altersheim Worben Parkplatz (589 023/215 888)

Opfertshofen    SH: nördlich vom Betrieb Marc Bolli (690 900 / 292 500)

Othmarsingen AG:   Othmarsingen -> Dottikon  (659 200 / 249 500)

Lindau AG:   Strickhof, Schiessstand (693 800 / 255 400)